Pinnwand

Auf dieser Seite finden Sie Informationen über aktuelle Entwicklungen zum Thema Beteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe.

 

Bitte senden Sie uns Ihre Materialien und Anregungen zum weiteren Ausbau dieser Seiten!


Mai 2020

 

Öffentlicher Appell zum Tag des Grundrechts am 23.5.2020: Kinderrechte ins Grundgesetz - jetzt!

 

UNICEF Deutschland und zahlreiche namhafte Unterstützerinnen und Unterstützer wenden sich zum Tag des Grundgesetzes mit einem öffentlichen Appell an die Politik. Sie fordern darin, mit der Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz die rechtliche Grundlage für ein kinderfreundliches Deutschland zu schaffen.

 

Den vollständigen Appell finden Sie hier.


Mai 2020

 

Schweizer Studie zur Partizipation im stationären Setting - Die Sichtweise fremdplatzierter Kinder als Ausgangspunkt für Qualitätsentwicklung

 

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt befasst sich mit der Sichtweise fremdplatzierter junger Menschen auf ihre Partizipationsmöglichkeiten im stationären Setting. Dabei wird in drei Heimeinrichtungen ein Entwicklungsprozess mit dem Ziel der Verbesserung der dortigen Partizipationsmöglichkeiten angestossen. Des Weiteren wird die Perspektive der jungen Menschen mit qualitativen Methoden untersucht sowie in einer standardisierten Nachbefragung die Entwicklungsprojekte ausgewertet und so für die Fachwelt erschlossen.

 

Die Ergebnisse des Entwicklungs- und Forschungsprojektes werden ab 2021 unter anderem über die Webseite WiF.swiss.ch, in Fachsymposien und Publikationen zugänglich gemacht.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.


Mai 2020

 

Digitale Teilhabe ermöglichen! - Positionspapier des Landesheimrat Bayern

 

"Der Landesheimrat Bayern fordert, dass allen jungen Menschen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe digitale Teilhabe ermöglicht wird.

Dazu gehört für uns,

- dass durch die Einrichtung eine zeitgemäße, leistungsfähige Ausstattung zur Internetnutzung zur Verfügung gestellt wird.

- dass die Gestaltung der Nutzung des Internets unter Beteiligung der jungen Menschen in einem angemessenen medienpädagogischen Konzept festgehalten wird.

- dass die digitale Ausstattung und die Zugangsmöglichkeiten so ausgebaut sind, dass jeder junge Mensch sein Recht auf Information, sozialen Austausch, und Freizeitgestaltung auch digital wahrnehmen kann."

 

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier:

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Positionspapier - Digitale Teilhabe ermöglichen!
Positionspapier - Digitale Teilhabe ermö
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April  2020

 

Junge Menschen ernst nehmen! - Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ)

 

In dem veröffentlichten Positionspapier zur Interessensvertretung junger Menschen in der stationären Kinder- und Jugendhilfe werden die Vorzüge institutionalisierter Beteiligung und gelebter Beteiligungskultur auf Landesebene dargestellt.

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Positionspapier AGJ - Junge Menschen ernst nehmen!
Positionspapier AGJ - Junge Menschen ern
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April 2020

 

Missbrauchsbeauftragter startet Soforthilfe in der Corona-Krise

 

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig und sein Team haben am 9. April die Website
www.kein-kind-alleine-lassen.de gestartet.

Hier finden Kinder und Jugendliche direkten Kontakt zu Beratungsstellen und auch Erwachsene bekommen Informationen, was sie bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise tun können.

Auf der Website gibt es darüber hinaus viele Materialien, die auch für die Verbreitung auf Social Media genutzt werden können.

 

Mischen Sie sich ein, beteiligen Sie sich am Kinderschutz!

 

Den Link zur Website finden Sie hier.

 

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier:

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Pressemitteilung Kein-Kind-alleine-lassen
Pressemitteilung_Corona-Soforthilfe_Kein
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April 2020

 

 AUFRUF! Forum Transfer. Innovative Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten von „Corona“

 

Das Forum Transfer, ein Kooperationsprojekt von ism gGmbH, Universität Hildesheim, IGFH e.V. und DIJuF e.V. gefördert vom BMFSFJ, richtet sich angesichts der aktuellen Corona-Situation mit einem Aufruf an alle Fachkräfte und Verantwortliche der Kinder- und Jugendhilfe.

 

Ein Auszug:

"Die Kinder- und Jugendhilfe erfindet sich gerade neu. Sie eröffnet viele Wege, um junge Menschen und Familien weiter – gerade jetzt in der Corona-Zeit – in den ganz unterschiedlichen Lebenslagen zu unterstützen und in Krisen zu intervenieren. Dabei entstehen an vielen Orten neue Ansätze und wertvolle Methoden, Verfahren und auch Richtlinien – vielfach digital, aber nicht nur. Gerade jetzt, in diesen „Corona“-Zeiten, benötigen Fach- und Leitungskräfte der Kinder- und Jugendhilfe Austausch und Unterstützung, um rasch neue Ansätze erproben zu können und Erfahrungen miteinander zu teilen. Nicht an jedem Ort muss alles neu erfunden werden.
Heute startet darum die Kommunikations- und Transferplattform www.forum-transfer.de mit aktuellen Hinweisen und Empfehlungen sowie fachlich systematisierten Beispielen „guter Praxis“, wie die Arbeitsfähigkeit der Kinder- und Jugendhilfe unter den Bedingungen der „Corona“-Pandemie und für die Zeit bis zu einer wiederkehrenden Routine gesichert und weiterentwickelt werden kann. Die Themen und Felder der Kinder- und Jugendhilfe, zu denen Sie hier Informationen finden, werden schrittweise ausgeweitet und kontinuierlich mit Inhalten gefüllt. Dazu brauchen wir Ihre Mithilfe.
Bitte nutzen Sie als Fach- oder Leitungskraft die Plattform als Kommunikationsbörse, indem Sie uns Ihre Hinweise und drängendsten Fragen mitteilen. Schicken Sie uns Beispiele „guter Praxis“, Ihre Tipps, Hinweise auf Methoden und Verfahren und Ihre Erfahrungen, damit wir diese anderen Kolleg*nnen zur Verfügung stellen können."

Auch ein Newsletter, der neu eingestellte Informationen meldet, kann in Anspruch genommen werden.

 

Den Link zur Plattform finden Sie hier.

 

Den vollständigen Aufruf finden Sie hier:

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Aufruf des Forum Transfer in Zeiten von Corona
Aufruf Forum Transfer.pdf
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März 2020

 

Vormundschaft in Zeiten der Corona-Krise - Hinweise aus der Praxis für die Praxis

 

Das "Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft" informiert immer aktuell und praxisnah über das "Spannungsfeld zwischen dem notwendigen Schutz vor Ansteckung auf der einen Seite und dem Hildebedarf der Kinder, Jugendlichen und Familien auf der anderen Seite."

 

Die ständig aktualisierten Informationen finden Sie hier.


März 2020

 

Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums - Unterstützung von jungen Menschen in Zeiten von Corona gestalten! Kinder- und Jugendpolitik ist gefordert!

 

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Zwischenruf des Bundesjugendkuratoriums - In Zeiten von Corona
Zwischenruf_Corona.pdf
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November 2019

 

"Wider die Rolle rückwärts..." - Pressemitteilung zur Stellungnahme der IKH-SH e.V. zur Reform des SGB VIII

 

Die IKH-SH e.V., ein Jugendhilfeverband in Schleswig-Holstein in dem etwa 30 Einrichtungen mit ca. 340 stationären Plätzen für Kinder- und Jugendliche organisiert sind, betrachtet konstruktive Veränderungsprozesse als unabdingbaren und wesentlichen Bestandteil modernen (Jugendhilfe-) Handelns.

Im aktuellen Prozess der Reform des SGB VIII sehen wir es derzeit, aufgrund der möglichen bundesweiten Auswirkungen, als unabdingbar -fern der gegebenen Beteiligungsmöglichkeiten und unseres originär regionalen Einzugsgebietes-  auch überregional zu den geplanten Reformen des SGB VIII Stellung zu beziehen und die breite Öffentlichkeit zu informieren, um auf die Gefahren einiger der geplanten Änderungen aufmerksam zu machen.

 

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Wider die Rolle rückwärts - Stellungnahme der IKH-SH e.V.
Wider die Rolle rückwärts - Stellungnahm
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Juni 2019

 

Hört die Stimme der Jugend! "Wir sind die Jugend von heute und die Gesellschaft von morgen"

 

Der Zweck des Vereins "Demokratische Stimme der Jugend" ist: Jugendlichen eine Plattform zu ermöglichen, in der sie sich vernetzen und politisch aktiv werden können. Ein Ziel ist dabei die Schöpfung neuer Ideen und deren Verbreitung zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Demokratie. Der Verein sieht seine Aufgabe darin, die Gedanken von einer friedlichen Welt, einer Weltgemeinschaft und der Erweiterung der Menschenrechte zu verbreiten. Er soll Jugendlichen eine Stimme und eine Bühne geben, durch die sie ihre Ideen für eine bessere und gerechtere Welt verkünden können. Primäres Ziel ist die Installation einer unabhängigen, anerkannten, von Jugendlichen geführten Institution, die auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene die Interessen, Wünsche und Ideen der Jugend vertritt. Diese Institution soll als unabhängiger Jugend-Think-Tank beratend auf die einzelnen Regierungen sowie internationalen Instanzen einwirken.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist konfessionell und parteipolitisch neutral.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.


Mai 2019

 

BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung fordert Ausweitung der Partizipationsmöglichkeiten in den Hilfen zur Erziehung

 

Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung hat sich für eine Ausweitung der Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendliche in den Hilfen zur Er­zie­hung ausgesprochen. In seinem Positionspapier „Be­tei­li­gungs­mög­lich­kei­ten im Bereich Hilfen zur Erziehung“ vom März 2014 setzt sich das BundesNetzwerk dafür ein, gerade in schwie­ri­gen Le­bens­si­tua­tio­nen die Rechte der Kinder ernst zu nehmen.

 

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Positionspapier - Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich HzE
Positionspapier - Beteiligungsmöglichkei
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Januar 2018

 

GroKo-Sondierungsergebnisse: Kinderrechte im Grundgesetz versprochen

 

Auf Seite 9 der finalen Fassung der Sondierungsergbnisse zwischen CDU, CSU und SPD legen sich die beteiligten Parteien folgendermaßen fest:

 II. Kinder stärken – Kinderrechte ins Grundgesetz

Wir werden Kinderrechte im Grundgesetz ausdrücklich verankern. 

 

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Sondierungsergebnisse - Kinderrechte im Grundgesetz versprochen
Sondierungsergebnisse - Kinderrechte im
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März 2017

 

Verleihung des Beteiligungspreises 2017 im Rahmen des 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages

 

Vier Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wurden für ihre eingereichten Projekte ausgezeichnet. Die Projekte, die von Kindern und Jugendlichen eigenständig entwickelt und realisiert wurden, zeigen beispielhaft, wie Beteiligung in Einrichtungen der Erziehungshilfe umgesetzt werden kann. Mit der Auszeichnung würdigt die Jury den innovativen und kreativen Charakter der vier Projekte.

  • Der 1. Preis, der mit 1.500 Euro dotiert ist, geht an das Erzbischöfliche Kinder- und Jugendheim St. Kilian in Walldürn.
  • Den 2. Preis über 1.000 Euro teilen sich das Kinderzentrum St. Vincent in Regensburg und die Kinder- und Jugendhilfe Haus Carl Sonnenschein in Fritzlar.
  • Der 3. Preis über 500,- Euro geht an St. Bonifatius in Lüneburg.

Das Schifferkinderheim Nikolausburg des Caritasverbandes Duisburg e.V wird mit einem zusätzlichen Originalitätspreis gewürdigt. Eingereicht wurden Projekte, die entweder noch in der Planungsphase waren oder die bereits umgesetzt wurden. Die Dokumentation und Präsentation der Beteiligungsprojekte sollte Spaß machen und Raum für Kreativität lassen. In ihren Bewerbungen dokumentierten die Kinder und Jugendlichen ihre Projekte in unterschiedlicher Form, z.B. als Fotodokumentation, Song, Gedicht, gemaltes Bild, Comic, Musik oder Video.


Dezember 2015

 

Kabinett beschließt Bericht zur Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes

 

Das Bundeskabinett hat am 16. Dezember den Bericht zur Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes beschlossen. Insgesamt zeigt die Evaluierung, dass seit Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Januar 2012 viel für den Schutz von Kindern erreicht wurde. Gleichzeitig wird deutlich, dass weitere Verbesserungen im Kinderschutz notwendig sind.

 

Hier finden Sie den Gesamtbericht:

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Bericht der Bundesregierung - Evaluation des Bundeskinderschutzgesetzes
Bericht - Evaluation des Bundeskindersch
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Hier finden Sie die Zusammenfassung der Ergebnisse im EREV-Rundschreiben Nummer 33: Wirkungen des Bundeskinderschutzgesetzes:

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Bericht der Bundesregierung - Zusammenfassung der Ergebnisse
Bericht - Evaluation des Bundeskindersch
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Januar 2015

 

"Mal so richtig Dampf ablassen ...?"

 

So lautet das Schwerpunktthema der Ausgabe 3.2014 der Zeitschrift „Jugendhilfe-aktuell“, die das Landesjugendamt Westfalen herausgibt. Auf 64 Seiten widmet sich die Ausgabe den Themen Ombudschaften, Beschwerdemanagement, Qualitätsentwicklung und Partizipation.

 

Hier finden Sie die Ausgabe zum Download:

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Zeitschrift "Jugendhilfe aktuell" 03/2014 - "Mal so richtig Dampf ablassen...?"
Zeitschrift - Jugendhilfe aktuell Mal so
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Dezember 2014

 

Fachtagung „Partizipation – Grundlage gelingender Erziehungshilfe“ - Tagungsdokumentation ist jetzt online abrufbar.

 

In Fachvorträgen und Formen trafen sich am 25. und 26. September 2014 rd. 130  Fachkräfte zum Thema  „Partizipation – Grundlage gelingender Erziehungshilfe“.

Zu der Fachtagung in Dresden lud der Kinder- und Jugendhilferechtsverein Dresden und die Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen, in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Dresden, der Hochschule Mittweida, der Arbeiterwohlfahrt LV Sachsen, der Caritasverband -Bistum Dresden-Meißen , sowie der Paritätischer Wohlfahrtsverband LV Sachsen, ein.

 

Eine informative Nachlese der Veranstaltung finden Sie auf den Internetseiten des Kinder- und Jugendhilferechtsverein Dresden.


November 2014


25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention- Dialog mit 50 Kindern und Jugendlichen über Kinderrechte


Anlässlich des 25. Geburtstags der Kinderrechte haben Bundespräsident Joachim Gauck und UNICEF-Schirmherrin Daniela Schadt am 20. November 2014 im Schloss Bellevue mit Kindern und Jugendlichen am Jahrestag der Kinderrechtskonvention diskutiert. Mit dabei waren auch die 10 Kinder und Jugendlichen im Alter von 10-18 Jahren, die bei einem Projekt, auf Initiative der National Coalition, am UN-Dialog 2014 beim UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in Genf beteiligt waren und zu diesem Anlass einen Forderungskatalog erarbeitet haben. 

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Broschüre der National Coalition - Kinderrechte in Deutschland verwirklichen
Broschüre - National Coalition Kinderrec
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 November 2014


25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention: Jugendliche erarbeiten Kinderrechte-Manifest

Die Kinderrechte gehören ins Grundgesetz – dies ist das Fazit des Kinder- und Jugendgipfels 2014, der vom 15. – 17.11.2014 in Berlin stattfand. Rund 100 Jugendliche aus ganz Deutschland debattierten in inhaltlichen und kreativen Workshops über die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Kinderrechte. Die, auf dem Gipfel erarbeiteten Forderungen wurden in Form eines Kinderrechte-Manifests an die die Staatssekretäre von Familien- und Entwicklungshilfeministerium übergeben. 

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Kinderrechte-Manifest vom Kinder- und Jugendgipfel 2014
Manifest - Kinderrechte vom Kinder- und
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August 2014

 

Veröffentlichungen und Materialien zur Beteiligung in den ambulanten sozialpädagogischen Erziehungshilfen gesucht!  - Wir bitten um Ihre Beteilgung!

 

Mittlerweile existieren viele Veröffentlichungen in der erziehungswissenschaftlichen und (sozial-)pädagogischen Fachliteratur und es sind umfangreiche Arbeitshilfen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in stationären Hilfen sowie im Hilfeplanungsprozess zu finden.

 

Bislang fehlen jedoch allgemein zugängliche Literatur und Praxismaterialien für den Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung. Diese Lücke gilt es dringend zu schließen!

Wir bitten um Zusendung von Informationen und Materialien zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in diesem Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung!

 

Pionier auf diesem Gebiet ist Kompaxx Jugendhilfe e.V. in Berlin, hier wurde eine Arbeitshilfe "Beteiligung von jungen Menschen in den ambulanten sozialpädagogischen Erziehungshilfen" entwickelte.

Weitere Informationen finden Sie hier.  


August 2014

 

Berliner Modellprojekt Beratungs- und Ombudsstelle Jugendhilfe hat Arbeit aufgenommen

 

Die BBO Jugendhilfe klärt über Rechte und Verfahren in der Jugendhilfe auf und unterstützt junge Menschen und ihre Familien in Konfliktfällen im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe. Angeboten wird eine unabhängige, für die Betroffenen kostenfreie und vertrauliche Beratung. Die BBO Jugendhilfe vermittelt sowohl in Fällen der Uneinigkeit mit dem Jugendamt als auch bei Problemen mit dem betreuenden freien Träger.

 

Es handelt sich um die erste unabhängige Ombudsstelle in der Jugendhilfe, die durch öffentliche Mittel als dreijähriges Modellprojekt finanziert wird (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft u. Berliner Bezirke). In enger Absprache mit den Betroffenen nimmt die BBO Jugendhilfe Kontakt mit dem beteiligten Jugendamt und/oder Einrichtungen der freien Träger auf, begleitet und vermittelt erforderlichenfalls im Hilfe(planungs)prozess.

 

Weitere Informationen finden Sie hier


April 2014

 

Jugendhilfe braucht Sicherung der Betroffenenrechte! 

 

Kinder und Jugendliche haben gesetzlich garantierte Rechte und Ansprüche. Als Anlauf-, Beschwerde- und Vermittlungsstelle im Sinne des Verbraucherschutzes unterstützen Ombudsstellen NutzerInnen der Jugendhilfe ihre Mitwirkungsrechte wahrzunehmen. Sie engagieren sich für eine offensive, bedarfsgerechte und insbesondere gesetzmäßige Jugendhilfe. Die Notwendigkeit einer „Implementierung von Beratungs- und Schlichtungsstellen (Ombudsschaften)“ unterstreicht auch der 14. Kinder- und Jugendbericht.

Einen Überblick zum derzeitigen Status und aktuelle Entwicklungen auf bundes- und Landesebene gibt ein Bericht der der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrecht Hessen. 

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Statusbericht der Ombudsstelle für Kinder- und Jugendrechte Hessen
Bericht - Aktuelle Entwicklungen der Omb
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März 2014


BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung des DKHW fordert Ausweitung der Partizipationsmöglichkeiten in den Hilfen zur Erziehung

Das BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung, eine Initiative des Deutschen Kinderhilfswerkes, ist ein bundesweites Netzwerk von Fachkräften aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung. In seinem aktuellen Positionspapier „Beteiligungsmöglichkeiten im Bereich Hilfen zur Erziehung“ setzt sich das BundesNetzwerk dafür ein, gerade in schwierigen Lebenssituationen die Rechte der Kinder ernst zu nehmen. Dafür braucht es für den gesamten Zeitraum einer Hilfe zur Erziehung ein Beteiligungskonzept, das den Entscheidungs- und Aufnahmeprozess, den Betreuungsprozess und den Verselbständigungsprozess einschließt.

 

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Flyer des BundesNetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung
Flyer - BundesNetzwerk Kinder- und Jugen
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Januar 2014

 

Expertise: Lebenslagen Jugendlicher als Ausgangspunkt kommunaler Politikgestaltung

 

Liane Pluto, Eric van Santen und Mike Seckinger haben in Auftrag des Zentrums "Eigenständige Jugendpolitik" eine Expertise zum Thema „Lebenslagen Jugendlicher als Ausgangspunkt kommunaler Politikgestaltung“ verfasst. Die Expertise befasst sich mit beteiligungsorientierten Möglichkeiten, die Lebenslagen Jugendlicher in Kommunen empirisch zu beschreiben. Ziel ist, die Grundlagen jugendpolitischer Entscheidungen vor Ort zu verbessern. Ein besonderer Fokus richtet sich auf die Jugendhilfeplanung, da diese gesetzlich verpflichtend ist und auf einer Analyse der Lebenslagen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien aufzubauen ist.

 

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Expertise zur beteiligungsorientierten Erhebung von jugendpolitischen Bedarfen
Expertise - Beteiligungsorientierte Erhe
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 Dezember 2013

 

"IN VIA DEutschland" ruft Einrichtungen zur Teilnahme an Partizipationsprojekt auf

 

Im April 2013 initiierte "IN VIA Deutschland" gemeinsam mit dem Deutschen Caritasverband, dem Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen und der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit das Projekt „M&M Mitreden und Mitgestalten. Zukunft ist kein Zufall!“.

 

Im Rahmen von M&M gestalteten junge Menschen Inhalte von Jugendpolitik mit. Mit ihren Forderungen beeinflussen sie auch aktuelle Entwicklungen zur Schaffung einer Eigenständigen Jugendpolitik.

 

Ziel des Projektes ist es, jugendpolitische Themen und Forderungen von jungen Menschen aus den Diensten und Einrichtungen der Erzieherischen Hilfen und der Jugendsozialarbeit zur Geltung zu bringen.

 

Im Januar 2014 wird eine weitere Ausschreibung in Form eines Interessensbekundungsverfahrens für die Projektteilnahme erfolgen.

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Dokumentation - Projekt M&M Mitreden und Mitgestalten - Zukunft ist kein Zufall!
Dokumentation - M&M Projekt Mitreden und
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 Dezember 2013

 

Landesjugendämter schnüren ein Paket von Empfehlungen zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes. Schwerpunkt ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen!

 

Mit dem Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes am 1. Januar 2012 wurden Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen rechtlich verankert. Dies machte eine Aktualisierung der Arbeitshilfe „Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren im Rahmen der Betriebserlaubniserteilung für Einrichtungen der Erziehungshilfe“ aus dem Jahr 2009 erforderlich. Die aktualisierte Arbeitshilfe - beschlossen auf der Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter im November 2013 - setzt den neuen Schwerpunkt auf die ausführliche Darstellung der Beschwerdeverfahren und der Indikatoren zur Umsetzung von Beteiligung (!).

 

Parallel dazu wurden die 2012 erarbeiteten "Handlungsleitlinien zur Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes im Arbeitsfeld der betriebserlaubnispflichtigen Einrichtungen nach §45 SGBVIII" auf den Bereich der Kindertagesbetreuung ausgeweitet. Mit den im Jahr 2012 entwickelten "Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz", sowie mit dem zuletzt veröffentlichen Empfehlungspapier "Sicherung der Rechte von Kindern als Qualitätsmerkmal von Kindertageseinrichtungen" liefert die BAG Landesjugendämter ein Gesamtpaket zur Umsetzung der neuen Anforderungen des Bundeskinderschutzgesetzes mit einem Schwerpunkt bei der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen.

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Arbeitshilfe - Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren im Rahmen der Betriebserlaubniserteilung für Einrichtungen der Erziehungshilfe
Arbeitshilfe - Beteiligungs- und Beschwe
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September 2013

 

"Öffentliche und freie Träger auf dem Weg zu praktikablen Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe"

 

Auf eine erfolgreiche Fachtagung zu diesem Thema kann der AFET-Bundesverband für Erziehunghilfe zurückblicken. Die Fachtagung hat aufgezeigt, welche Rahmenbedingungen nötig sind, um in der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe alltagstaugliche Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren zu implementieren und (weiter) zu entwickeln.

 

Weitere Informationen sowie den Download der Tagungsbeiträge finden Sie hier.


Oktober 2013

 

UNICEF-Bericht zur Lage von Kindern in Deutschland 2013

 

Der aktuelle UNICEF-Bericht zur Lage von Kindern in Deutschland „Reiche, kluge, glückliche Kinder?“ (Hrsg. Hans Bertram) ist im Herbst 2013 im Verlag Beltz Juventa erschienen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Eine Zusammenfassung des UNICEF-Berichts finden Sie hier:

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UNICEF-Bericht zur Lage von Kindern in Deutschland 2013
Zusammenfassung - UNICEF-Bericht zur Lag
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März 2013

 

Beschweren erlaubt! 10 Empfehlungen zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe

 

Im Zeitraum von 2011 bis 2012 wurde an der Freien Universität Berlin das Forschungsprojekt „BIBEK-Bedingungen der Implementierung von Beschwerdestellen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe“ durchgeführt. Ziel war es, förderliche und hinderliche Strategien sowie Bedingungen der Entwicklung, Umsetzung und Verstetigung von Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe zu identifizieren. Im Forschungsprojekt wurden Interviews mit Leitung, MitarbeiterInnen und Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen geführt, die seit mindestens zwei Jahren ein formelles Beschwerdeverfahren implementiert haben.

 

Auf der Grundlage der Ergebnisse des Forschungsprojekts wurde eine Handreichung mit dem Titel „Beschweren erlaubt! 10 Empfehlungen zur Implementierung von Beschwerdeverfahren in der Kinder- und Jugendhilfe“ erarbeitet, die Verantwortliche, Fachkräfte sowie MultiplikatorInnen darin unterstützen soll, Entwicklungsprozesse von Beschwerdeverfahren zu begleiten und voranzubringen.

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Handreichung - Bedingungen der Implementierung von Beschwerdestellen in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe (BIBEK)
Handreichung - BIBEK.pdf
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April 2012

 

Kinderreport Deutschland 2012: Frühe Beteiligung von Kindern durchbricht den Kreislauf der Vererbung von Armut

 

Das Deutsche Kinderhilfswerk stellte am 20. April in Berlin den „Kinderreport Deutschland 2012“ vor. In der Studie zeigt Professor Ronald Lutz von der Fachhochschule Erfurt die Einflussgrößen der frühen Partizipationserfahrungen für die Entwicklung von Resilienz und als Ausweg aus der Vererbung von Armut auf.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Die Zusammenfassung des Kinderreports finden Sie hier:

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Zusammenfassung - Kinderreport 2012 Mitbestimmung in Kindertageseinrichtungen und Resilienz
Zusammenfassung - Kinderreport Mitbestim
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März 2012

 

Bundeskinderschutzgesetz konkret

 

Das neue Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG) ist zum 1.1.2012 in Kraft getreten und bringt für Landesjugendämter, sowie für freie und öffentliche Träger vor Ort viele Veränderungen mit sich.

Der AFET hat die wenigen bekannten, praxisbezogenen Veröffentlichung zusammengestellt.

 

Die Informationssammlung zur praktischen Umsetzung finden Sie hier:

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Informationssammlung - Praktische Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes
Informationssammlung - Praktische Umsetz
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Januar 2012

 

Bundeskinderschutzgesetz BKiSchG ist am 01.01.2012 in Kraft getreten:

Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes und der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen

 

Das Bundeskinderschutzgesetz steht für einen verbesserten Kinderschutz; neben einer besseren Zusammenarbeit aller im Kinderschutz wichtigen Akteure sieht das Gesetz die Stärkung der Beteiligungsrechte von Kindern und Jugendlichen vor, insbesondere deren Umsetzung in den Erziehungshilfeeinrichtungen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Bundesgesetzblatt - Gesetz zur Stärkung eines aktiven Schutzes von Kindern und Jugendlichen (BKiSchG)
Bundesgesetzblatt - Gesetz zur Stärkung
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 Februar 2011

 

Kinderrechte stärken -  Diskussion zur Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz wurde auf einem auf einem Symposium im Bundestag fortgesetzt

 

Lesen Sie hier den Formulierungsvorschlag des Aktionsbündnisses Kinderrechte.

 

Hier finden Sie die Diskussion der National Coalition zur Aufnahme von Kinderrechten in die Verfassung:

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Diskussion - Aufnahme von Kinderrechten in die Verfassung (National Coalition)
Diskussion - Aufnahme von Kinderrechten
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