Termine und Veranstaltungen

Nachfolgend finden Sie aktuelle Informationen und Veranstaltungshinweise, die im Zusammenhang mit dem Thema Beteiligung in der stationären Erziehungshilfe für Sie von Interesse sein könnten. 

  


Partizipation, Kinderrechte und Projekte in der KiTa

10. April 2019 | Seminar | Wuppertal

 

Zu Ihren Aufgaben als pädagogische Fachkraft gehört auch die frühzeitige Aufstellung einer Jahresplanung mit Projekten und wichtigen Terminen. Gleichzeitig verfolgt Ihre KiTa den Situationsansatz unter dem Aspekt der Partizipation. Wie Sie beide pädagogischen Elemente unter der Anforderung einer strategischen KiTa-Planung pädagogisch sinnvoll verbinden, lernen Sie im eintägigen Seminar.

 

Sie besprechen, wie sich Kinderrechte und Partizipation auf die Projektarbeit auswirken. Sie überlegen gemeinsam, wie Sie Ihre Kinder motivieren, durch Kinderkonferenz und Kinderparlament den KiTa-Alltag mitzugestalten. Zudem tauschen Sie sich über aktuelle Projektideen und deren praktische Umsetzung aus.

 

Inhalte:

  • Projektarbeit in der KiTa umsetzen und leben
  • Situationsansatz: Theorie und Praxis
  • Partizipation und Projektarbeit verbinden
  • Langfristige Planung von Projekten nach dem Situationsansatz
  • Praktisches Handwerkszeug für die pädagogische Arbeit

Veranstalter: Step Kids KiTas gGmbH

  

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Traumapädagogik und Partizipation als Handlungsansätze für die Jugendhilfe im Strafverfahren

24. April 2019 - 25. April 2019 | Seminar | Hannover

 

Die Etablierung eines traumasensiblen und kinderrechtefreundlichen Umfeldes im Strafverfahren schafft wichtige Voraussetzungen, damit die besonderen Bedürfnisse von Mädchen und Jungen, die von Misshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung oder Fluchter-fahrung traumatisiert sind, von den Fachkräften wahrgenommen und ein sozialpädagogische Handlungsbedarfe abgeschätzt werden können. Die vertrauensvolle Beziehung als Grundlage sozialpädagogischen Handelns muss für traumatisierte Jugendliche als „sicherer Ort“ gestaltet werden, damit die Teilhabe an der Hilfeplanung den betroffenen Jugendlichen möglich wird.

 

Neben Traumapädagogik bietet insbesondere der Partizipationsansatz in der KJH für betroffene Jugendliche die Möglichkeit, in ihrem Selbstwirksamkeitserleben gestärkt zu werden. In diesem Seminar werden die beiden Ansätze, Traumapädagogik und Partizipation, miteinander verknüpft und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet:

Rechtlicher Rahmen, Situation beratener und betreuter Jugendlicher, Handlungsansätze für Fachkräfte, sowie strukturelle Möglichkeiten für Angebote und Einrichtungen. Neben den Möglichkeiten, die die beiden Ansätze für die Beratungs- und Unterstützungsarbeit in der sozialpädagogischen Praxis der Jugendhilfe im Strafverfahren bieten, wird ihre Bedeutung im Rahmen von Kinderschutz-Konzepten vorgestellt.

Die Fachkräfte sollen darin gestärkt werden, das Helfersystem daraufhin zu gestalten, dass es für traumatisierte Jugendliche stabilisierend wirkt und vor weiteren Straftaten als Traumafolgen schützt.

 

Veranstalter: Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfe e.V.

 

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Qualifizierungsreihe Beteiligung und Moderation

08. Mai 2019 - 10. Mai 2019 | Fortbildung | Stendal

 

Das Landeszentrum Jugend und Kommune bietet Fachkräften, Verwaltungsmitarbeiter*innen, Ratsmitglieder*innen und anderen kommunalen Akteuren aus Sachsen-Anhalt die Möglichkeit an der landesweiten Qualifizierungsreihe BETEILIGUNG und MODERATION teilzunehmen. Dieses Format stärkt Moderations-, Reflektions- und Methodenkompetenzen zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in ihrem Wohnort.

 

Als eine vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration geförderte Beratungsinstitution wurde das Landeszentrum Jugend + Kommune damit beauftragt, die Kommunen des Landes Sachsen-Anhalt mittels Prozessberatung und -begleitung zu unterstützen, um vor Ort nachhaltige Beteiligungsstrukturen zu verankern.

 

Diese Qualifizierungsreihe bietet eine ideale Grundlage, um Partizipationsprozesse in der Kommune anzustoßen bzw. weiter voranzubringen.

 

08.–10.05.2019 Modul I „Grundverständnis Beteiligungsmoderation“

  • Kinder und Jugendliche in der Gesellschaft
  • Rechtsgrundlagen für die Tätigkeit als Beteiligungsmoderation
  • Kinder- und Jugendinteressenvertretungen
  • Aufgaben und Rollen von Beteiligungsmoderator*innen
  • Beteiligungsmoderation und Beteiligungsscouts als Tandem

01.–03.07.2019 Modul II „Handeln als Beteiligungsmoderation in der Praxis“

  • Zugang zu Zielgruppen
  • Auswahl und Umsetzung geeigneter Beteiligungsmethoden
  • Netzwerkarbeit als Kernelement der Beteiligungsmoderation
  • Moderation von Beteiligungsprozessen

25.–27.09.2019 Modul III „Theorie-Transfer“

  • Kollegiale Fallberatung und der Transfer von theoretischem Wissen (Modul I+II) in praxisnahe Fallanalysen
  • Umgang mit herausfordernden Erfahrungen aus der Praxis der Teilnehmer*innen

Veranstalter: Landeszentrum Jugend + Kommune

 

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Was leisten die stationären Hilfen zur Erziehung? Heimerziehung und soziale Teilhabe

16. Mai 2019 | Tagung | Frankfurt am Main

 

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, was stationäre Erziehungshilfen zur Verbesserung der Teilhabe junger Menschen an der Gesellschaft zu leisten vermögen. Wie sehen Erziehungskonzepte aus, die stärker auf Selbstverwirklichung, Individualität, Offenheit und Wohlbefinden setzen, statt auf reine "Erziehungstechniken" zur Befähigung zur Teilhabe? Gefragt wird auch danach wie die Formen der Heimerziehung in der Gesellschaft neu platziert und wie ihre gesellschaftliche Bedeutung herausgestellt werden kann.

 

Veranstalter: Erziehungshilfefachverbände AFET, BVkE, EREV, IGfH

 

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Kinder und Jugendliche in der Kommune wirkungsvoll beteiligen

17. Mai 2019 - 18. Mai 2019 | Seminar | Chemnitz

 

Kinder und Jugendliche haben eine eigene Perspektive auf gesellschaftliche Themen und Entwicklungen. Sie sind unmittelbar von Entscheidungen betroffen, die Erwachsene heute fällen. Sie wollen sich in ihrem Wohnort beteiligen – und das nicht nur bei vermeintlich offensichtlich kinder- und jugendrelevanten Themen. Da in jedem Politikfeld auch immer Kinder und Jugendliche betroffen sind, muss Jugendbeteiligung als Querschnittsaufgabe gedacht werden. Deshalb sollte Bürgerbeteiligung grundsätzlich immer auch Jugendbeteiligung sein.

 

Doch wie gelingt es, Kinder und Jugendliche auf kommunaler Ebene erfolgreich – und das bedeutet vor allem wirkungsvoll sowie alters- und interessengerecht – zu beteiligen? Mit welchen Formaten werden sie erreicht? Wie lassen sich Kinder und Jugendliche so stärken, dass sie ihre Interessen selbstbestimmt und selbstverantwortlich vertreten können?

 

Schwerpunkt des Seminars ist die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Kommune und im Wohnumfeld. Das Seminar setzt sich mit Grundlagen der Kinder- und Jugendbeteiligung auseinander und stellt erfolgreiche Praxisbeispiele und Formate vor. Gemeinsam mit den Teilnehmenden werden die Folgerungen für die eigene Beteiligungspraxis diskutiert.

 

Veranstalter: Stiftung Mitarbeit

 

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Methoden der Hilfeplangespräche

17. September 2019 - 19. September 2019 | Fortbildung | Berlin

 

Gute Hilfeplanung ist der Grundstein für eine gelingende Hilfe. Hilfeplangespräche oder auch Hilfeplankonferenzen sollen als dialogisches Geschehen dazu beitragen, die Lebenssituationen von Kindern und Familien zu verstehen und die besten Hilfen gemeinsam zu eruieren. Aus dem gemeinsamen Prozess sollen gemeinsam durchdachte Schritte entwickelt werden, welche den Hilfeverlauf positiv beeinflussen und die Dinge zum Guten wenden bzw. positive Entwicklungen anstoßen. Hilfeplangespräche haben sich inzwischen zu wirklichen Schaltstellen entwickelt, mit denen die richtigen Weichen gestellt werden können. Aber was hat sich in diesen Zusammenhängen bewährt und was sind die erfolgreichsten Methodenansätze? Wie können Kinder und Jugendliche, aber auch (Pflege-)Eltern in ihrer Partizipation unterstützt werden?

 

Die Fortbildung wird sich mit aktuellen Entwicklungen, neuen Methoden und grundsätzlichen Bedingungen und Voraussetzungen für gelingende Hilfeplanungen befassen.

 

Die Fortbildung thematisiert u.a. auch Hilfeplanung für die Pflegekinder. Neben der Qualifizierung und Vermittlung von neuen Erkenntnissen wird es im Rahmen der Fortbildung Raum für Austausch zwischen den Fachkräften geben.

 

Veranstalter: Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen - Sektion Deutschland der Fédération Internationale des Communautés Educatives (FICE) e.V.

 

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Familienrat - Family Group Conference. Partizipation in der Hilfeplanung

03. Dezember 2019 - 04. Dezember 2019 | Fortbildung | Münster

 

Im Rahmen der Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII stellt die Mitwirkung der
Adressat_innen eine zentrale Voraussetzung für den Hilfeerfolg dar. Genau
hier setzt das Verfahren „Familienrat“ mit seinen grundlegenden Prinzipien der
Partizipation sowie Ressourcen- und Netzwerkorientierung an. Ein Familienrat
wird organisiert, um die Entscheidung über passende Hilfen für Familien unter
möglichst großer Beteiligung des familiären Netzwerks zu treffen.


Dabei sind die Teilnehmer_innen des Familienrates aufgefordert, eigenständig
Lösungen insbesondere für die Zukunft der Kinder zu finden. Sie werden hierbei
in der Vorbereitung und während des Familienrates von unabhängigen Koordinator_
innen unterstützt. Das Jugendamt stimmt dem Plan zu, sofern kein Risiko
für das Kind besteht. Dieses Verfahren wird international und in Deutschland
vielfach unter dem Begriff „Family Group Conference“ genutzt.


Die Fortbildung führt in die Grundhaltungen und Ablaufphasen sowie mit praktischen
Übungen in die Aufgaben und Rollen von Koordinator_innen und beteiligten
Fachkräften ein. Zudem besteht Gelegenheit zur Klärung und Vorbereitung
der Umsetzung von Familienräten im eigenen Arbeitsfeld.

 

Veranstalter: Internationale Gesellschaft für erzieherische Hilfen - Sektion Deutschland der Fédération Internationale des Communautés Educatives (FICE) e.V. in Kooperation mit der
FH Münster

 

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